Fit im Beruf – eine kleine Einweisung

Sie kennen das bestimmt – man sitzt im Büro und geht seiner üblichen Arbeit nach, aber irgendwie zwickt es mal im Rücken, der Nacken verhärtet sich oder es setzt ein nervendes Ziehen in der Stirn ein. So gut wir unseren Job auch ausüben – die mangelnde Mobilität des Rückens macht sich früher oder später bei vielen Berufstätigen bemerkbar.

In unserem Büro sieht es da nicht anders aus! Und weil geteiltes Leid bekanntermassen halbes Leid ist, haben wir uns gedacht, wir teilen einige Gesundheitstipps mit Ihnen.

Gesund essen, entspannen, Sport machen – in der Theorie sind es einige wenige Punkte, aber in der Praxis sieht die Umsetzung teilweise komplizierter aus. Seien wir ehrlich – vielen von uns fehlt einfach die Zeit oder die einfach auch nur die Motivation um ein bis zwei Stunden für den Sport zu erübrigen. Das muss auch anders gehen!
Und das geht auch!

Sport für Sportmuffel

Fangen wir klein an! Schon einige wenige Bewegungsabläufe, die dem Körper quasi in Vergessenheit geraten sind, können helfen, Ihnen Ihr Wohlbefinden wiederzugeben. Ein Wechsel in der Körperhaltungen, öfter nach links und rechts sehen – das kann manchmal schon Wunder wirken. Wer es konkreter will, kann aber auch folgendes versuchen:

  • Öfter Aufstehen: lange Arbeitsphasen sollten Sie unterbinden. Stehen Sie stattdessen zumindest alle 30 Minuten auf und erlauben Sie Ihrem Rücken sich in die Länge zu ziehen.
  • Von Angesicht zu Angesicht: Mitteilungen an die Kollegen könnten viel öfter persönlich. Nehmen Sie (der Klassiker!) zudem öfter die Treppe statt mit dem Aufzug zu fahren! Das hilft nicht nur dem Bewegungsapparat, sondern auch ihrer mentalen Gesundheit – man löst sich vom Schirm und sammelt einige frische  Gedanken ein.
  • Gehen Sie neue Wege: Wie fahren Sie zur Arbeit? Mit dem Bus? Mit dem Auto? Wie wäre es, wenn Sie das nächste Mal einfach weiter weg parken oder eine Station früher aussteigen? Ihr Körper wir Ihnen dankbar sein.

Die innere Ruhe finden

Der Mangel an Bewegung führt dazu, dass unsere Durchblutung sich verschlechtert, womit Muskelverspannungen, Müdigkeit etc. einhergehen. Hinzu kommen aber auch psychische körperliche Anspannung durch Stress, Termine und die Geschwindigkeit, mit der wir heute versuchen, unsere Aufgaben zu erledigen. Jetzt heisst es: stehen bleiben und auf den Körper hören. Das muss gar nicht lange dauern! Hier haben wir einige kurze Tipps, die Sie ausprobieren können:

  • Musik kann helfen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Und bewegen Sie sich ruhig ein wenig zu Musik. Wir meinen nicht, dass sie wild durch das Büro springen, aber wenn Sie beim Sitzen Ihre Schultern zum Radio-Programm bewegen, wird das vermutlich niemandem auffallen.
  • Atemübungen: Bereits zwei Minuten Ein- und Ausatmen reichen aus, um den Erholungsnerv zu stimulieren und sofort für Entspannung zu sorgen. Versuchen Sie dabei etwas länger aus als einzuatmen. Wenn sie zum Beispiel vier Sekunden lang einatmen, atmen Sie acht Sekunden lang aus – das hilft relativ schnell Stresszustände abzubauen
  • Die Augen entspannen: Die Sicht auf den Schirm ist sehr einschränkend. Damit das Auge nicht verlernt, auch in die Ferne gut zu sehen, empfiehlt es sich, zwischendurch einfach aus dem Fenster zu sehen oder einen Spaziergang einzulegen.
  • Wie sieht ihr Arbeitsplatz aus: ein aufgeräumter Arbeitsplatz kann auch helfen Ihren Stresspegel zu reduzieren. Werden sie minimalistischer! Weniger Papier und Akten auf dem Arbeitsplatz können helfen, neue Gedanken zu schaffen.

All das kann helfen, Ihr Wohlbefinden zu bewahren oder wiederzugeben. Wichtig ist, dass man Zeit für neue Regelmässigkeiten schafft. Einmal kurz probieren, wird noch keine Erfolge mit sich bringen. Schafft man es aber einige Tipps über längere Zeit in den Alltag zu integrieren, kann das die Lebensqualität im Büro stark verbessern. Aber nehmen Sie sich auch nicht zu viel vor. Bleiben Sie realistisch und integrieren Sie nach und nach neue Ziele in Ihren Arbeitsalltag!